Pressemitteilung 27.10.2009
24. Oktober 2009 von mgerschwitzOffensiv & optimistisch: Der Umgang mit HIV
(Berlin, 27. Oktober 2009) Am 1. Dezember wird zum 21. Mal der Welt-Aids-Tag begangen – und immer noch gibt es pro Jahr fast 3.000 HIV-Neuinfektionen in Deutschland. Viele davon aus Nachlässigkeit, aber auch viele aus Unwissenheit oder der trügerischen Einstellung, es “könne schon nichts passieren”. Das neue Buch von Matthias Gerschwitz, “Endlich mal was Positives”, beschreibt den Alltag mit HIV und zeigt die Gefahren der Unwissenheit.
Klappentext: Es gibt viele Bücher zu HIV und AIDS, aber nur wenige, die einen direkten Einblick in das Leben mit dem Virus geben. In “Endlich mal was Positives” beschreibt Matthias Gerschwitz, der 1994 das positive HIV-Testergebnis erhielt, seinen Umgang mit der Infektion ohne Larmoyanz oder Betroffenheit, sondern optimistisch, informativ und manchmal auch etwas provokativ.
Das Buch wendet sich nicht nur an von der Krankheit Betroffene und ihr Umfeld, sondern insbesondere an alle diejenigen, die bislang keine Notwendigkeit sahen, sich mit der Infektion zu befassen oder befassen zu müssen – oder die immer noch glauben, sie wären sicher vor HIV. Eine trügerische Einstellung, denn es kann jeden treffen, egal, ob Mann oder Frau, ob homo-, bi- oder heterosexuell. Das Virus ist nicht wählerisch.
“Endlich mal was Positives” ist teils Tagebuch, teils Statement. Der Erfahrungsbericht zeigt, dass man mit HIV das Lachen nicht verlernen muss und auch mit einer unheilbaren Krankheit zukunftsorientiert leben kann. Und das ist doch endlich mal was Positives.
Mit “Endlich mal was Positives” legt Matthias Gerschwitz, der auch Botschafter des Welt-Aids-Tages ist, eine Chronik der besonderen Art vor: die Geschichte seiner 1994 festgestellten HIV-Infektion und den offensiven und optimistischen Umgang damit. Er erzählt aus seinem Leben und lässt den Leser an seinen Gedanken und Meinungen teilhaben; so entsteht das Bild eines fröhlichen Menschen, der sich von ein paar Viren nicht unterkriegen lässt. “Endlich mal was Positives” ist einerseits biographisch und informativ, andererseits aber auch ein Plädoyer für “Safer Sex” – um sich und andere vor HIV und vielen weiteren sexuell übertragbaren Krankheiten zu schützen.
Matthias Gerschwitz, Jahrgang 1959, ist im Bergischen Land aufgewachsen und lebt nach Stationen in Pforzheim, Frankfurt und Köln seit 1992 in Berlin, wo er mit einer Werbeagentur selbständig ist. Seit 2007 schreibt Gerschwitz auch Bücher; sein Hobby ist die Recherche, das Stöbern in alten Archiven. So entstanden “Bullrich-Salz – Marke · Mythos · Magensäure” (ISBN 978-3-8334-8222-9, 2007) und “Molle und Medaille” (ISBN 978-3-8370-4108-8, 2008). In Kürze erscheint “Das Haus in der Kaiserstraße” (ISBN 978-3-8391-2198-6). (Alle Bücher: Books on Demand, Norderstedt).
