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Ausstrahlung bei timm.tv am 12. Januar

13. Januar 2010 von mgerschwitz

Am 12. Januar strahlte timm.tv das Autorenportrait über mich aus. Ich fand es äußerst gelungen! Sobald der Beitrag vorliegt, wird er hier eingestellt. Vorab schon einmal der Text, den die Redakteurin Katja Klüting auf der timm-Homepage www.timm.de zum Beitrag veröffentlichte:

Positiv mit HIV umgehen

12.01.2010 Autor: Katja Klüting

BERLIN. Viele Menschen denken bei HIV und Aids gleich an Siechtum, Depression und Tod. Zwar ist die Krankheit immer noch nicht heilbar, doch dank verbesserter Medikamente ist eine Infektion nicht mehr ein absolutes Todesurteil. HIV-Positive und Aids-Kranke können noch ein langes und erfülltes Leben führen – das beschreibt Matthias Gerschwitz in seinem persönlichen Erfahrungsbericht “Endlich mal was Positives”.
15 Jahre ist es her, dass Matthias Gerschwitz die Diagnose bekam. Sein Arzt riet ihm damals er solle die Zeit, die ihm noch bliebe genießen. Doch Gerschwitz wollte sich seinem Schicksal nicht kampflos ergeben. Er nahm die Infektion als Ansporn sein Leben in die eigene Hand zu nehmen. “Das positive Testergebnis war für mich letztendlich dann doch besser, weil ich dann wusste: Jetzt ist es da. So konnte ich damit umgehen. “Als Werbefachmann hat Gerschwitz auch beruflich mit HIV zu tun. Er arbeitet als Kommunikationsberater für Schwerpunktpraxen und Apotheken. Außerdem ist er Autor. “Endlich mal was Positives” ist sein drittes Werk.
Das Buch ist flott geschrieben. Es unterhält mit Anekdoten und informiert mit dem Wissen eines Betroffenen, der gar nicht so betroffen tut. “Endlich mal was positives” ist für den Annemarie-Madison-Preis nominiert. Dieser würdigt Verdienste für einen menschlichen Umgang mit HIV und Aids. Es wäre eine gute Wahl, denn Matthias Gerschwitz erzählt fern von Betroffenheitspathos, dass man auch mit HIV ein erfülltes Leben haben kann.

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MATTHIAS GERSCHWITZ

Botschafter Welt-AIDS-Tag

Endlich mal was Positives - Cover
Rote Schleife

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